Die Bundeswehr als Söldnerheer
Bundeswehrreform für unsere Demokratie schädlich
Sparzwänge und die mangelhafte Einsatz-Flexibilität werden als Gründe angegeben, die den Umbau der Bundeswehr, weg von der Wehrdienstarmee, hin zur Berufsarmee, begründen sollen. Wer sich jedoch mit der Thematik näher beschäftigt, stellt fest, dass ganz andere Ideen dahinterstecken, die aller Ehre wert sind, verhindert zu werden.
Mit dem Umbau unserer Bundeswehr von einer Wehrpflichtarmee in eine Freiwilligen- und Berufsarmee, bei der sogar Nichtdeutsche Dienst tun können, ist eine rote Linie weit überschritten worden. Es ist alleine schon eine Zumutung, dass lediglich 185.000 Mann ein Land, das eine Fläche von 357.000 qkm besitzt und in dem ein Volk von 82 Millionen Menschen lebt, verteidigen sollen.
Dies ist eine Mann-Stärke, die wohl erst Kriegs-Szenarien heraufbeschwört, da wohl potenzielle Angreifer zum Überlegen angeregt werden, es doch mal zu versuchen, neues Terrain zu gewinnen. NATO hin oder her. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass Beistandsverträge oft nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. Im Fall Deutschlands wird wohl alleine schon unsere jüngste Geschichte dafür sorgen, dass weder Frankreich noch England noch die USA Veranlassung sehen werden, für uns den Kopf hinzuhalten, wenn es mal so weit sein sollte.
Wer als deutscher Verteidigungsminister derart blauäugige Entscheidungen trifft, sollte eigentlich sofort seines Amtes enthoben werden. Schließlich wird hier der geleistete Eid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, aufs Gröbste verletzt. Aber nicht dieser Vorgang war der Grund, warum zu Guttenberg zurückgetreten ist, sondern sein erschwindelter Doktortitel. Politische Entscheidungen zum Schaden des Volkes werden heutzutage ohne Konsequenzen durchgezogen, wenn auch die Opposition den Volkswillen missachtet. Von Volksherrschaft, was eine Demokratie ja sein soll, keine Spur.
Leider haben wir weder in unserer Bundeskanzlerin noch in unserem Bundespräsidenten Persönlichkeiten an der Staatsspitze, die sich als Volksvertreter der Deutschen im besten Sinne verstehen. Lediglich einzelne Stimmen aus den hinteren Rängen der Parlamentarier sind zu vernehmen, die zum Bundeswehrumbau ihren Unmut äußern. Selbst die Opposition ist voll des Lobes für die katastrophale Fehlentscheidung des adeligen Herrn, der die Auswirkungen seiner Handlungsweisen wohl nicht im Geringsten überblickt hat.
Wiederholt ist er zudem mit Personalentscheidungen nach Gutsherrenart aufgefallen, die jedes Maß an Führungskompetenz vermissen ließen. Angesichts seines Fehlverhaltens und den zutage gekommenen Unwahrheiten in Sachen Doktorarbeit ist es höchst zweifelhaft, ob zu Guttenberg die Wahrheit sagte, als er in der Kundusaffäre behauptete, von seinen Untergebenen nicht die ganze Wahrheit erfahren zu haben, was die entlassenen Betroffenen vehement bestritten.
Auswirkungen von großer Tragweite
Die Bundeswehrreform sieht vor, dass insbesondere Schulabbrecher und gering qualifizierte für die neue Bundeswehr umworben werden sollen, da Ängste bestehen, dass die Personalstärke von 185.000 Mann sonst nicht gehalten werden kann, da Hochqualifizierte künftig wohl einen großen Bogen um die kämpfende Truppe machen werden.
Wer jetzt Sinn für Satire hat, würde darauf erwidern, dass dies genau die Zielgruppe ist, die die Bundeswehr in Massen braucht und zudem die für die Bundewehr Überqualifizierten dringendst von der freien Wirtschaft benötigt werden. Die angepeilte Kämpfer-Zielgruppe wäre schließlich bereits vorqualifiziert, da im Nahkampf und waghalsigem Autofahren geübt. Ideale Voraussetzungen für Elitetruppen und Panzerbataillone. Da spielt es schon gar keine Rolle mehr, wenn etwa türkische Befehle besser verstanden werden als Deutsche. Hauptsache, das Vaterland wird verteidigt. Fragt sich nur, welches gemeint ist.
Wer sich angesichts der kabarettistischen Einlage das Lachen nicht verkneifen kann, wird spätestens nach dem zweiten Lachanfall sehr nachdenklich in sich gehen, da weder der erste April ist, noch ein Faschingsredner die Zukunft der Bundeswehr zu Papier gebracht hat.
Insbesondere der jüngste Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zeigt einmal mehr, dass Kriegshandlungen auch in Europa wieder denkbar sind. Hat dieser auf der Düsseldorfer Veranstaltung doch allen Ernstes geäußert, dass die Türkei den Einsatz „aller Möglichkeiten“ in Erwägung zieht, um den Schutz der in Deutschland lebenden Türken zu gewährleisten. Das ist nichts anderes als eine schwere Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands und eine Kriegsdrohung, die auf das Schärfste zu verurteilen ist.
Warum Bewährtes abschaffen?
Die Abschaffung der Wehrpflicht, in der junge Menschen Dienst tun, deren Herz an diesem Land hängt, ist daher eine Ungeheuerlichkeit, die so nicht hinnehmbar ist. Es ist nicht egal, von welchen Menschen Deutschland verteidigt wird. Derjenige, der in diesem Land wurzelt und hier seine Heimat hat, wird beispielsweise nie so leicht das Gewehr auf die eigene Bevölkerung richten, wie dies bei zwar hier Geborenen, doch nie angekommenen Menschen der Fall ist. Die toten US-Soldaten von Frankfurt zeigen dies ganz eindringlich.
Die Bundeswehr hat sich in ihrer bisherigen Struktur als absolut positiv für unser Land bewährt. Da wird das verschärfte Waffenrecht für Sportschützen zu einem Treppenwitz der Geschichte, wenn nun offiziell Waffen größten Kalibers in unzuverlässige Hände geraten. Dieser Vorwurf ist nicht weit hergeholt, wie die jüngsten Todesfälle unter deutschen Soldaten in Afghanistan zeigen, die von einem „befreundeten“ Soldaten erschossen wurden. Auch die Vorgänge in Libyen zeigen, was Söldner an der eigenen Bevölkerung anrichten können.
Übrigens könnte ein Blick auf die Wehrmacht nicht schaden, um festzustellen, dass der Weg, fremdländische Kämpfer aufzunehmen, ein Grundfalscher ist. Damals gab es auf deutscher Seite Freiwilligenarmeen, die sich zu 100 Prozent aus Angehörigen des islamischen Glaubens rekrutierten. Diese Soldaten haben in deutschen Uniformen teils brutalste Menschenrechtsverletzungen, etwa an Juden, in den besetzten Gebieten vorgenommen, für die nach dem Krieg die deutsche Wehrmacht beziehungsweise die Waffen SS zusätzlich zu den begangenen Gräueln verantwortlich gemacht worden ist. Derartige Täuschungen sind ein beliebtes Kriegsmittel und werden auch heute noch gerne angewandt, um den Kriegsgegner zu diskreditieren. Es sei nur an den Katyn-Fall erinnert, wo im Frühjahr 1940 polnische Offiziere von russischen Kommandos erschossen wurden. Die verübte Tat wurde zunächst der deutschen Wehrmacht in die Schuhe geschoben. Eine Untersuchung noch während des Krieges konnte allerdings den wahren Sachverhalt aufklären.
Zu Recht wurden nach dem Krieg deutsche Kriegsverbrecher in aller Welt gejagt, um sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Jedoch wurde nur in geringem Maße nach den treibenden islamischen Köpfen der ausländischen Menschenschlächter in deutschen Uniformen gefahndet, um diese ebenso vor ein Kriegsverbrechertribunal zu stellen, wie es mit den deutschen Agitatoren geschah. In Geschichtsbüchern liest man daher nicht die volle Wahrheit, wenn unklar beschrieben wird, wer alles gegen wen gekämpft hat und welches Verbrechen begangen hat. Pauschal alles den deutschen Soldaten in die Schuhe zu schieben ist genauso falsch, wie pauschal jeden Muslim als Islamisten zu verdächtigen.
Selbst Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt sagte einmal: „Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht."
Freiheit in Unfreiheit
Dass Deutschland auch 60 Jahre nach dem Krieg immer noch keinen Friedensvertrag angeboten bekommen hat, ist ebenso ein Skandal. Es gibt lediglich einen Waffenstillstand, der die sofortige Aufnahme von Kampfhandlungen erlaubt, sollte dies in Deutschland notwendig werden. Alleine dies zeigt, dass amtierende und künftige Verteidigungsminister in der Frage der Bundeswehrreform wohl lediglich als Befehlsempfänger agieren. Darüber hinaus werden unsere Bodenschätze, wie etwa die neu entdeckten riesigen Gasfelder in Nordrhein-Westfalen nicht von heimischen Unternehmen gefördert und verwertet, sondern vom US-amerikanischen Konzern Exxon-Mobile. Von Selbstbestimmung kann keine Rede sein. Wir sind nach wie vor ein besetztes Land, dem man sich bedient.
Dies ist keine Verschwörungstheorie, sondern lässt sich aus Zitaten unserer „Befreier“ eruieren:
"Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt." Zitat: Winston Churchill
US-Präsident Dwight Eisenhower auf die Frage eines Journalisten, was er vom 3. Weltkrieg halte: „Der Zweite ist doch noch gar nicht beendet!“
Diese Zitate sprechen für sich. Daher kann man auch davon ausgehen, dass alles, was in Deutschland geschieht, von den Siegermächten gelenkt wird, zumindest von Dreien davon und dass unsere Kampftruppen eigentlich nur benötigt werden, um die Amerikanischen zu entlasten. Es ist schlicht gelogen, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird. Wenn Europa eine flexible Kampfeinheit braucht, kann man nur sagen, dass diese bereits mit dem Deutsch-Französischen Korps existiert.
Dieses Korps besitzt 5.500 Mann und ist Teil des Eurokorps, das 60.000 Mann stark ist. Zusätzlich gibt es noch die Nato Response Force, eine Eingreiftruppe der NATO. Die NRF hat eine Stärke von ungefähr 25.000 Soldaten, ist jedoch kein eigenständiges Korps. Die NRF greift vielmehr auf die bereits vorhandenen Kräfte der NATO-Streitkräftestruktur zurück. Mit diesen Kräften sollte es möglich sein, an jedem Punkt der Welt einzugreifen, wenn dies nötig ist, sollten beispielsweise Terroristen Angriffe führen, Menschrechtsverletzungen irrer Diktatoren erfolgen oder Piraten den freien Warenverkehr bedrohen.
Was steckt wirklich dahinter?
Unter Berücksichtigung dieser Kenntnisse gewinnt man daher immer mehr den Eindruck, dass die Guttenbergsche Bundeswehr-Schwächung Deutschland wohl eher auf seine Auflösung als unser aller Vaterland vorbereiten soll, womit sich ein Friedensvertrag erübrigt. Die jüngsten Bestrebungen Merkels und Sarkozys, der unseligen EU weitreichende Vollmachten in Sachen Finanzpolitik zu überreichen, die in eine EU-Wirtschaftsregierung sowie Transfer-Union münden werden, passen wunderbar in dieses Szenario. Schleichend sollen Tatsachen geschaffen werden, um so ohne Beteiligung der Bevölkerung unser Land umzubauen.
Eine Ungeheuerlichkeit, die die Anwendung des Artikels 20, Absatz 4 des Grundgesetzes immer näher rücken lässt. Hier heißt es:
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Auch Artikel 21, Absatz 2 drückt sich klar aus:
Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.
Es zeigt sich einmal mehr, dass nach dem Dritten Reich und der DDR bereits jetzt wieder Strukturen geschaffen wurden, die den Willen des Volkes außer Kraft setzen. Es steht zwar im Grundgesetz, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht, die Wahrheit ist jedoch, dass das Volk ohnmächtig zusehen muss, wie Politiker zum Schaden unseres Vaterlandes agieren. Dazu zählt die Einführung des Euros ebenso wie der Umbau der EU in eine Transferunion, obwohl uns damals versprochen wurde, dass dies nie der Fall sein wird. Deshalb ist es unabdingbar, die deutsche Demokratie zu ertüchtigen, um mit den unverantwortlich agierenden Strukturen in den Parlamenten fertig zu werden.
Zu diesem Zweck wäre der neue Personalausweis mit Chip optimal geeignet, denn wenn es möglich ist, per elektronischer Abstimmung den „Superstar“ und den „Dschungelkönig“ zu finden, sollte es keine Hürde sein, das Volk auf die Schnelle und ohne großes Kostenbudget zu wichtigen Entscheidungen zu befragen. Die Ergebnisse der Befragung müssen dann selbstverständlich eine bindende Wirkung haben.
Fremdbestimmt
Und noch ein Hinweis, dass der Umbau der Bundeswehr natürlich nicht vom Kriegsverlierer Deutschland ausgeht. Diese Bestätigung stammt vom NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Dieser sagte: „Wir müssen uns grundsätzlich auf verlegbare Truppen konzentrieren. Europas Problem ist doch, dass es zu viele fest stationierte Einheiten hat, die nicht für Auslandseinsätze infrage kommen. In der Zukunft aber werden wir mehr flexible und mobile Kräfte brauchen.“
Hier stellt sich die Frage, was das soll? Deutschland wurde im Zweiten Weltkrieg vernichtend geschlagen und ausgebeutet. Alleine die geraubten Patente erlaubten es den USA, zur alles domminierenden Weltmacht aufzusteigen und den Mond als Erste zu betreten. Das deutsche Volk hat in der Mehrheit die Nase voll von Kriegs-Abenteuern und will nur in Frieden mit den anderen Völkern leben. Dazu gehört eine starke Armee, die unser Land ohne fremde Hilfe verteidigen kann.
Wir sind uns zu schade, für die Abenteuer unserer Nato-„Partner“ den Kopf hinzuhalten. Was haben unsere Jungs etwa in Afghanistan zu suchen? Warum hätten wir in den Irakkrieg ziehen sollen, dessen Begründung nachweislich erlogen war? Auf der anderen Seite sind wir nicht einmal in der Lage, unsere Handelsschiffe wirksam vor Piraten zu schützen, weil „Gutmenschen“ in unseren Parlamenten dies zu verhindern wissen. Wozu dann eine teure Marine? Effektiver wäre es wohl, wenn die Reeder schwer bewaffnete private Spezialisten auf den Schiffen mitnehmen würden, dann wäre die Piraterie wohl schon längst Schnee von gestern und die Handelsrouten wieder frei befahrbar
Wo sind die Aufrichtigen?
Dass nun auch noch bekannt wurde, dass Verteidigungsminister zu Guttenberg seine Doktorarbeit wohl auf unsauberem Weg erstellt hat, rundet das Bild unserer Volksvertreter und den aktuellen Zustand unserer „Demokratie“ nur entsprechend ab. Es bestätigt sich ein weiteres Mal, dass von derlei Vertretern, die in allen Parteien zugegen sind, nicht erwartet werden kann, dass diese das Volk vertreten und es nicht laufend belügen.
Beispiele gibt es zuhauf: etwa der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir: Dieser ist nach der Flugmeilen-Affäre und den Skandal um einen Privatkredit des PR-Beraters Hunzinger im Jahre 2002 in der Versenkung verschwunden. Laut Jutta Ditfurth, früher bei den Grünen aktiv, war dieser in den USA, gefördert vom German Marshall Fund, um dort eine ominöse Zusatzausbildung zu absolvieren. Nun ist er wieder da und sitzt in allen möglichen Gremien, die mit dem Verhalten Europas und Deutschlands gegenüber den USA zu tun haben.
Überhaupt sind die Grünen sehr clever, wenn es darum geht, ihr wahres Gesicht zu verschleiern. Für diese Partei war und ist es selbstverständlich, in ihren Reihen Leute zu dulden, die mit demokratischen Mitteln wenig am Hut haben und ihre andersartige Meinung beispielsweise durch Steinewerferei kundtun. Für diese Leute ist eine Demokratie erst dann anerkennenswert, wenn man dereinst zum „Wirtschaftsberater“ aufgestiegen ist, nachdem man als Außenminister dafür gesorgt hat, dass die Steuergelder des verabscheuten deutschen Steuerzahlers in alle Welt umverteilt wurden.
Wer zu Recht die Entlassung eines Doktor-Schwindlers fordert, muss sich auch kritisieren lassen, wenn man an sich selbst andere Maßstäbe ansetzt, denn ein Joschka Fischer hat der Bundesrepublik ungleich mehr geschadet. Es sei nur daran erinnert, dass wir in den Jugoslawienkrieg durch die „Friedenspartei“ hineingezogen wurden.
Leider kann keine Partei, die im Bundestag zugegen ist, von sich behaupten, eine Politik zum Nutzen der in Deutschland lebenden „Normal“-Menschen zu machen, wie beispielsweise die Parteispendenaffäre der CDU zeigt, in die Wolfgang Schäuble und Helmut Kohl verwickelt waren. Auch dies ist ein weiteres Beispiel, das für unsere Demokratie schädliche Agieren unserer Politiker.
Nicht nur der Bundeswehrumbau ist falsch
Einen fetten Vogel schoss auch der scheidende Bundesbankpräsident Axel Weber ab. Dieser Mensch, der Thilo Sarrazin entließ, weil dieser schlussendlich nur Wahrheiten in seinem Buch zur Sprache brachte, macht sich nun selbst aus dem Staub, ehe publik wird, dass unter seiner Ägide die Bundesbank Finanzhilfen in Höhe von sage und schreibe über 300 Milliarden Euro an die EZB und andere europäische Zentralbanken gewährt hat. Dieses Geld ist zwar rückzahlbar, was jedoch in den Sternen steht und angesichts der wirtschaftlichen Probleme der EU-Krisenstaaten sehr unwahrscheinlich ist.
Während das eigene Volk zur Opferbereitschaft angehalten wird, die deutsche Bildungs- und Infrastruktur zerfällt und Zukunftsinvestitionen wie etwa der Transrapid am Geld scheiterten, werden wir, unsere Kinder und unsere Enkel bis über die Halskrause verschuldet beziehungsweise in den Entwicklungsmöglichkeiten als Nation schwer eingeschränkt.
Niemand soll jedoch über Weber herfallen, denn dieser hat, genau wie unser früherer Bundespräsident Horst Köhler im Fall des Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz, wohl lediglich auf Druck von Bundeskanzlerin Merkel diese Entscheidung getroffen. Auch Köhler wusste als Bankeninsider sehr wohl, dass die Entscheidung zur Griechenlandhilfe von Nachteil ist, obwohl er diese natürlich verteidigte. Die Begründung für seinen Rücktritt, nämlich die öffentliche Kritik an seinen umstrittenen Aussagen zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan, ist von ihm wohl nur vorgeschoben.
Bundeskanzlerin Merkel hat mit diesem Regierungsstil schon viel Schaden gestiftet. Ihre Heimat von damals wurde von einer deckungsgleich, selbstherrlich am Volk vorbeiregierenden Staatsspitze ebenso ruiniert. Kein Wunder, dass jüngst Bundestagspräsident Lammert der Kragen platzte und der Kanzlerin eine Missachtung der Grundrechte des Parlaments in der Europapolitik vorwarf. Er musste sie an die „unmissverständliche Verfassungslage“ erinnern, nachdem die Kanzlerin das Parlament unzureichend über den „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“, für den die Kanzlerin in der Euro-Zone wirbt, unterrichtete.
Die jüngsten kritischen Äußerungen unserer Bundeskanzlerin bezüglich des Guttenberg-Rücktritts der Opposition gegenüber, sind mehr als anrüchig. Ein Mensch, der selber verdächtigt wird, unter dem Decknamen „IM Erika“ in Stasi-Machenschaften verwickelt zu sein und den NS-Widerstandskämpfer und DDR-Regimekritiker Robert Havemann ausgekundschaftet zu haben soll, sowie als FDJ-Mitglied einem Unrechtsstaat gedient hat, hat sich mit Kritik an der Opposition sehr zurückzuhalten. Insbesondere, nachdem per Gerichtsbeschluss von ihr verhindert wurde, dass eventuell belastendes Material ihrer Vergangenheit veröffentlich wird.
Wer das Zusammenkopieren einer Doktorarbeit als Lappalie abqualifiziert, outet sein einfach gestricktes Gedankengut und ist für die Führung eines Landes absolut unqualifiziert. Es wäre sehr interessant zu erfahren, auf welchem Weg sie als verdientes DDR-Mitglied zu ihrem Doktor-Titel gekommen ist, denn üblicherweise konnten nur stramm zum DDR-Regime stehende Personen sich derart auf der Karriereleiter hocharbeiten.
Alles schon einmal dagewesen
Die Antwort gab wohl bereits Oskar Lafontaine, der sich in einer Fernsehsendung heftigen Angriffen wegen seiner Zusammenarbeit mit Gregor Gysi als angeblichem Zuträger der Stasi ausgesetzt sah. Lafontaine wies darauf hin, dass es die Kanzlerin Merkel selbst sei, die eine Aktivistin des DDR-Systems gewesen sei.
Dazu passt bestens, dass der Stasi IM Bachmann die positive Grundhaltung von Merkel bezüglich des Marxismus-Leninismus hervorhob. In der Aula der EOS Hermann Matern in der Uckermark ging sie einst ans Rednerpult und rief zur Solidarität und zu Geldspenden für die marxistisch-leninistischen Frelimo-Befreiungsbewegung in Mosambik auf, die einen Bürgerkrieg führte und für eine kommunistische Umgestaltung des südafrikanischen Landes kämpfte. Sie sammelte also Geld für Waffen und Material zur Unterstützung des bewaffneten Kampfs der Frelimorebellen gegen US Imperialismus, südafrikanische Apartheidspolitik und Rassismus im südlichen Afrika.
Angela Merkel hält heute massiv ihre DDR-Vergangenheit unter Verschluss. Von so einem Menschen werden wir seit vielen Jahren regiert. Kein Wunder, dass Deutschland gewaltig auf dem absteigenden Ast ist.
Ein gutes Beispiel dafür ist das aktuelle Desaster mit dem in sozialistischer Planwirtschaftsmanier verordneten E10-Sprits, den viele Autofahrer schon aus Protest gegen den Einsatz von Lebensmitteln im Tank nicht verwenden. Früher hat man wenigstens aus Kohle Benzin gemacht und keine Lebensmittel vergewaltigt. Zu allem Überfluss wurden die Mineralölgesellschaften gezwungen, einen bestimmten Mindestabsatz des E10-Sprits zu schaffen, da sonst Strafzahlungen drohen. Das wird wohl darauf hinauslaufen, dass der Preisabstand von E10 zum Super-Plus-Kraftstoff so hoch geschraubt wird, dass dieses Ziel zwangsweise erreicht wird.
Mit der Anwendung dieser Methoden ist klar, dass Planwirtschaft und Kommunismus bereits wieder daran arbeiten, ein weiteres Land zu ruinieren. Warum haben eigentlich die zahlreichen aufrichtigen CDU-Mitglieder nicht die Kraft, eine derart unfähige und verantwortungslos handelnde Person, wie es unsere Bundeskanzlerin ist, aus ihren Ämtern zu jagen?
Wer lenkt dieses Land?
Mit der Entscheidung Merkels, Thomas de Maiziere dem Neffen von Clemence de Maizière (langjähriger Stasi-Mitarbeiter) und Cousin ihres eigenen Förderers Lothar de Maizière (Stasi-Name: IM Czerny), zum Verteidigungsminister zu machen, wird die Bundeswehr nicht zur Ruhe kommen und überdies zum Schaden unseres Landes wohl radikal umgebaut, wie es bereits vom enttarnten Doktor-Schwindler zu Guttenberg vorgesehen war. So wie es aussieht, hat eine Gruppe untereinander helfender DDR-Aktivisten und Wendehälse es bis in höchste Ämter geschafft und ist gerade dabei, unser geliebtes Land in eine DDR 2.0, die wohl allerdings nicht „vom Russen“ umfassend beherrscht wird, umzugestalten.
Was wir heute daher dringend brauchen, sind Politiker, die noch Rückgrat sowie eine tadellose Vergangenheit besitzen und nicht, wie Bundeskanzlerin Merkel, von „viel Scheinheiligkeit und Verlogenheit in Deutschland.“ sprechen, um etwa in einem Fall wie dem von Guttenberg vom eigenen Versagen und den eigenen irren Plänen abzulenken. Diese Leute gibt es. Jedoch zum Beispiel nicht bei Linken oder grünen Vereinigungen, die immer noch dem Kommunismus nachtrauern, dem millionenfach Tod und unermessliches Leid geschuldet sind. Wer als Wähler dafür sorgen will, dass unsere Demokratie runderneuert wird, sollte bei der nächsten Wahl sein Augenmerk einmal an das Ende der Namensliste seiner Wunschpartei richten oder gleich eine bisher nicht im Bundestag vertretene Partei wählen. Das Gerede von „verschenkten Wählerstimmen“ ist absoluter Quatsch und schadet unserem Land.
Das bereits in Verwesung übergegangene politische System muss dringend erneuert werden, denn niemand soll glauben, dass Zustände, wie sie in Nordafrika momentan herrschen, nicht auch in Europa eintreten können. Stuttgart, Berlin und Hamburg zeigen, dass der Weg in die Anarchie ein sehr kurzer ist, wenn es dem Volk reicht. Umso wichtiger ist es nun, dass endlich Wege erschlossen werden, die dem Volk ein jederzeitiges Mitsprache- und Entscheidungsrecht bei wichtigen Zukunftsfragen einräumen. Nicht nur die Frage zur Zukunft der Bundeswehr sollte auf diese Weise beantwortet werden.