Der Garant für mehr Standzeit
Ein Problemlöser der cleveren Art
Wenn die Standzeiten der Zerspanungswerkzeuge zu wünschen übriglassen oder Werkzeugbruch durch Späne – die dem Fräser im Weg stehen – zu beklagen ist, dann ist es Zeit für den Jetsleeve von Diebold. Damit lassen sich knifflige und weniger knifflige Zerspanungsaufgaben souverän lösen.
Hinter dem Produktnamen Jetsleeve verbirgt sich eine Schrumpffutter-Serie von Diebold. Diese verfügt über innenliegende Bohrungen, durch die das zum Zerspanen nötige Kühl- beziehungsweise Schmiermedium strömt. Dieses Medium tritt am Ende der Bohrungen stirnseitig über einen Düsenring aus. Beim Übergang von den großen in die kleinen Bohrungen wird das Medium stark beschleunigt. Die so erzielte Geschwindigkeit des ausströmenden Mediums sorgt dafür, dass Späne, die dem Medium ausgesetzt sind, sofort weggeblasen werden.
Auf diese Weise kann die Werkzeugschneide des Fräsers nicht mehr durch im Weg liegende Späne verletzt werden, was dazu führt, dass dessen Standzeit steigt.
Die Jetsleeve-Schrumpffutter unterscheiden sich hinsichtlich der Genauigkeit nicht von denjenigen Schrumpffuttern, die Diebold ohne Jetsleeve-Funktion produziert: beide Serien besitzen einen Rundlauf von <3 Mikrometer, bestimmte Größen gibt es sogar mit einem Rundlauf zu kaufen, der unter einem Mikrometer liegt. Darüber hinaus besitzt der Durchmesser der Aufnahme eine Toleranz von zwei Mikrometer. Das sind herausragende Werte, die dafür sorgen, dass selbst winzigen Fräser mit einem Durchmesser bis zu 0,1 Millimeter präzise ihre Aufgabe erledigen können.
Zum Betrieb des Jetsleeve ist es unnötig, die Werkzeugmaschine mit einer speziellen Vorrichtung auszurüsten. Vielmehr kann das Jetsleeve-Schrumpffutter wie jedes andere Präzisionswerkzeug in das Werkzeugmagazin eingesetzt werden. Problemlos kann es anschließend von der integrierten Wechselvorrichtung automatisch in die Arbeitsspindel eingewechselt werden.
Perfekt ist, dass der Strömungswinkel des Mediums in Richtung Werkzeugschneide sofort stimmt, da die Düsenbohrungen einen jeweils dem Fräserdurchmesser angepassten Winkel besitzen. So wird sichergestellt, dass der Medienstrom stets exakt auf die vorbestimmte Stelle der Fräserschneide gerichtet ist.
Mehr Informationen zu Diebold:
Das Unternehmen Helmut Diebold Goldring-Werkzeugfabrik wurde 1952 von Helmut und Ida Diebold gegründet
Helmut Diebold leitet heute noch zusammen mit seinem Sohn Hermann das Unternehmen
Bis 1970 war das Unternehmen als Lohnfertiger vorwiegend für die Strickmaschinenindustrie tätig.
In den folgenden Jahren wurde ein Eigenprogramm an Spannwerkzeugen für CNC Bearbeitungszentren aufgebaut
Ab den 80er Jahren wurde das Programm um Spindelkomponenten für Werkzeugmaschinen erweitert
Diebold gehört heute zu den weltweit namhaftesten Herstellen von Werkzeugaufnahmen und Hochfrequenzspindeln für schnelllaufende Fräsmaschinen.
Diebold bekennt sich zum Standort Deutschland und produzieren alle Produkte mit einem ausgezeichneten Stamm an gut ausgebildeten Facharbeitern in einer hochmodernen Fabrik am Standort Jungingen in Baden-Württemberg
Diebold bildete über die Hälfte seiner Mitarbeiter im eigenen Hause aus.
Mehr als die Hälfte der Belegschaft ist schon über 25 Jahre für Diebold tätig
Dies garantiert ein außergewöhnlich und konstant hohes Qualitätsniveau
Das Unternehmen betreibt kontinuierliche Entwicklungsarbeit und besitzt viele Patente.
Die 1996 gegründete Diebold Goldring Tooling, USA ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft, zur Vermarktung aller Diebold Produkte in Nordamerika.