Komplexe Aufgaben einfach gemacht
Ohne Umspannen zur Präzision
Schleifspezialisten werden vor immer höhere Anforderungen gestellt, welche steigende Ansprüche punkto Qualität und Stabilität an Prozesse und Schleifmaschine bei minimalen Stückkosten stellen. Kellenberger erarbeitet und optimiert zusammen mit den Kunden laufend bestehende und neue Schleifprozesse. Ein Beispiel ist die Prozessoptimierung der Komplettbearbeitung eines Werkzeughalters Capto C6 .
Das Design der Aufnahmeseite dieses Werkzeughalters basiert auf der ISO-Norm 26623 und besteht hauptsächlich aus einem konischen Polygon mit Plananschlagfläche. Gemäss Anforderung sind die Aussen- und Innendurchmesser sowie aufnahmeseitig das konischen Polygon mit der Anschlagfläche in einer Aufspannung zu bearbeiten.
Die Firma Kellenberger löst diese Aufgabe auf einer Schleifmaschine vom Typ KEL-VARIA.
Die KEL-VARIA mit ihrer Hydrostatik in beiden Linearachsen erzielt ausgezeichnete Resultate.
Die geforderten Form- und Lagetoleranzen werden reproduzierbar erreicht durch:
das Schleifen einer Werkstückaufspannung
die optimale Ausnutzung der Platzverhältnisse
eine selbst zentrierende Lünette
den Einsatz einer Spezialrückzugvorrichtung
In-Prozess Messsteuerungen
In einem ersten Schritt wird die Position der zu bearbeitenden Plananschlagfläche mit einem passiven Längspositionierungsgerät ermittelt. Vor der ersten Schleifoperation fährt die selbst zentrierende Lünette ein. Mit der rechten Schleifscheibe T2 werden die einzelnen Aussendurchmesser bearbeitet. Nach dem Schwenken des Schleifkopfs mittels der CNC-B-Achse, wird mit der linken, profilierten Schleifscheibe T1 die Plananschlagfläche und das Polygon messgesteuert geschliffen. Im letzten Prozessschritt kommt die Innenschleifspindel zum Einsatz.
Die Optimierung der Einrichtzeiten, Schleifablaufs und Zykluszeit ermöglicht es dem Kunden die Produkte wirtschaftlich zu fertigen.