Bielomatik: Ökologischer und effizienter per MMS
Minimalmengenschmierung im Fokus
Die kostensparende, qualitätsfördernde und umweltschonende Minimalmengenschmierung stand im Mittelpunkt des EMO-Messestands von bielomatik.
Vorteile der Trockenbearbeitung mittels MMS
Die Prozesskosten können in einer erheblichen Größenordnung sinken.
Energie und Rohstoffe werden eingespart. Es sind weder Tausende Liter von Schmierstoff-Emulsion zu fördern, zu reinigen und zu kühlen noch zu entsorgen.
Durch MMS ergibt sich insgesamt eine erhebliche Reduzierung im Primärenergie-Verbrauch und bei den CO2-Emissionen gegenüber klassischer KSS.
Gemäß der BGI 718 werden die Maschinenbediener bei der MMS mit deutlich geringeren Emissionen belastet, als bei der Nassbearbeitung.
Nur wenige Milliliter des praktisch vollständig an der Werkzeugschneide verdampfenden MMS-Öls werden pro Stunde verbraucht.
Späne, Werkstücke und Werkzeuge sind so gut wie trocken. Das Recycling der Späne ist ohne weitere Behandlung möglich.
In vielen Fällen kann das Reinigen der bearbeiteten Teile entfallen.
Die geringere hautschädigende Wirkung im Vergleich zu wassergemischten Kühlschmierstoffen sind ein wichtiger Arbeitsschutzvorteil.
Neben der Energieeinsparung erlaubt die MMS höhere Zerspangeschwindigkeiten. Ein größerer Teiledurchsatz sowie kürzere Taktzeiten sind das Ergebnis.
MMS-Systeme lassen sich bei geeigneter Spindel schnell und einfach in bestehende Werkzeugmaschinen integrieren. Dies zeigt bielomatik mit den besonders kostengünstigen 1-Kanal-Minimalmengen-Schmiersystemen mit einfacher Integration in die Werkzeugmaschine.
Bielomatik bietet neben den 1-Kanal Systemen für Anwendungsfälle bei niedrigen bis mittleren Spindel-Drehzahlen als einziger Komponentenhersteller auch 2-Kanal-Systeme für hochdynamische Prozesse in Bearbeitungszentren. Bielomatik kennt die Stärken und auch die Einsatzgrenzen beider Verfahren und weiß, für welche Anwendungen welches System optimal ist.